Abgrundschreiben

by Svarta

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    Abgrundschreiben is the second full-length of Svarta which has been released in spring 2014. It includes a booklet consisting of 20 pages with the lyrics as well as several photographs.

    Tracklist:
    Prolog: (Wahn)Sinn
    Welk
    Zerbrochner Lapislazuli
    Abgrundreigen
    Lebensneige
    Der Spiegelmensch
    Die fürchterlichste Nacht

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1.
Den weiten Weg ward er gegangen Durch grasgrüne Felder der Hoffnung Und Wälder der Erinnerung Welche verbleiben und langsam ihre Blätter verliern Zu glauben wagte er nicht, dass sein Leben Dem ruhigen Lauf des Baches folgend Zuletzt in tosenden Wellen endet Mit der Zerstörung der Hoffnung das letzte bisschen Leben entrinnt Und schwärzes Kälte letztlich ihren Platz einnimmt Und so beginnt nun händeringend der freie Fall ins kalte Nichts Wo Wege enden, Türen öffnen, wo Wahn sich hat in Sinn gewandelt
2.
Welk 10:00
Schon so oft hat sich der Tod in meinen Tag geschlichen Hat Leib um Leib aus meines Lebens Lauf geebbt. Stück um Stund, ein Atemzug aus welken Stichen Bis Fleisch alsdann erkaltet hab ich schon zahllos oft gelebt Wie oft erlischt des Menschen Funke Bis Erde still sein Haupt bedeckt? Vergeht ein Kind zum Manne hin Bis dessen Tod das Grau erweckt Lang verweht, der Schnitt aus fernen Tagen Und dem gebor'nen Ich die Stunde schlägt Denn nur die Narren die da glauben Dass ein Gleichgesicht sich ewig trägt Wenn bedruckter Seiten Lettern im Zeitgenuss verdorren Und Abbilder von einst‘gen Tagen mit Neuem sind verworren So bricht des alten Menschen Kleid Lässt Neues frei entstehen Um dann auf unabsehbar Zeit Auf Neuem zu vergehen Zu welken
3.
Was gäbe ich, müsst ich nicht mehr durch längst verweste Träume schreiten Was gäbe ich, könnt ich mein Haupt in leeren Schlummers Sänfte betten Was gäbe ich, würd mich der Mantel grauer Taubheit sanft auf meine Augen küssen Was gäbe ich wär mir die Last durch wohl ersehnte Ruh genommen Doch wenn sich mir die Lieder senken und Farbenschimmer auf mein Auge malen Wenn sanft der Wellen Wogen gleich Gedanken Fassung wünschen Streift der blinde Blick was meines Lebens Schlag benennt Wo einst doch blau vor meinem Auge ein Äderwerk nun rot entbrennt Wenn der Ruhe Fall mich schwer erdrückt Wenn Schmerz gebreitet ertrinkt in meines Körpers kalter Asche Denn in Asche Vergärt der Wahrheits giftiger Sud Du weißt es längst Schlaf birgt keinen Frieden mehr Doch höre nicht des Messers Lüge auch Blut schließt diese Tür nicht mehr Auch wenn ich mich belüge werd ich verbrannt Doch Hoffung, du Lügens Dirne reichst mir die Hand Auch wenn ich mich belüge ist's nicht vorbei Hoffnung ist längst vergebens ich bin nicht frei
4.
5.
Die Wolken ziehn vorüber Ein Mensch bleibt unerkannt Viel hat er erlebt Viel blieb ihm verkannt Der Mensch er wandert In den Schatten Und währt gleichwohl Ein Gesicht Das jedem Menschen wohlbekannt Und doch sein eignes ist es nicht Der Mensch er blickt in den Spiegel Und sieht was uns verborgen bleibt Die Wolken werden zu dem Schatten Welcher täglich nach uns trachtet Das Leben nächtlich ganz umschließt Und jedes noch so kleine Licht in unsrem Dasein wissentlich vergießt Der Mensch er blickt nun durch den Spiegel Dort trifft er auf eine Welt In welcher Licht herrscht, Schatten fliehen Und all die Wolken Sonne weichen Der Narr jetzt geht er durch den Spiegel Und findet dort nebst Dunkelheit Sein andres Selbst das kniend, trauernd Vor einem großen Fenster weilt Er selbst gesellt sich zu dem Fenster Der Spiegel hinter ihm zerbricht Er blickt nun weinend durch das Fenster Und sieht die Welt in welcher seine Leere Hülle nun verbleibt Der Mensch erkennt jetzt, dass der Pfad Zurück ihm fortan bleibt verwehrt Er blickt noch einmal durch das Fenster Schließt die Augen, wartet stumm Bis sein Selbst ihm letzten Endes Für immer nun den Rücken kehrt
6.
Lebensneige 09:09
So steh ich hier Zugleich, liege in den Trümmern einer fahlen Existenz Mein selbst gewährt den letzten blick der Angst die meine Seele fest umklammert Während andernorts die sanften Klänge der Erinnerung tanzten Angst vor dem letzten Atemzug bevor der lange steinige Wege sich dem Ende neigt und mich dem kalten Nichts verpfändet das sich dem Leben niemals zeigt Nun...ists gewahr...mein Leben... zerfließt In den...kalten....Händen...meinen eignen Und die...Weite...die mich einst...verloren lies Weicht...dem Raum…in dem...zu leben nichts mehr bleibt Nun hör ich wie es kratzt, es kratzt am immer kalten Stein Hor ich doch wie es kratzt, es kratzt am immer kalten Sein ...und sei es denn ein gellend Schrei, der langsam in der finsterst' Nacht verhallt, der kündet von dem süßen Traum, sich hinzugeben, zu verpfänden, dem ew'gen kalten Nichts.
7.
Kennst du die Nacht, die auf die Erde sinkt Bei hohlem Wind und schwerem Regenfall, Die Nacht, in der kein Stern vom Himmel blinkt, Dein Aug durchdringt des Wetters dichten Wall? So finster diese Nacht, sie hat doch einen Morgen O lege Dich zur Ruhe, und schlafe ohne Sorgen! Kennst Du die Nacht, die auf das Leben sinkt, Wenn dich der Tod auf's letzte Lager streckt Und nah der Ruf der Ewigkeit erklingt, Daß dir der Puls in allen Adern schreckt? So finster diese Nacht, sie hat doch einen Morgen O lege dich zur Ruhe, und schlafe ohne Sorgen! Kennst Du die Nacht, die auf den Geist dir sinkt, Daß er vergebens nach Erlösung schreit, Die schlangengleich sich um die Seele schlingt Und tausend Teufel in's Gehirn dir speit? O halte fern dich ihr in wachen Sorgen, Denn diese Nacht allein hat keinen Morgen!

about

Abgrundschreiben is the second full-length of Svarta which has been released in spring 2014. It includes a booklet consisting of 20 pages with the lyrics as well as several photographs (physical version).

Tracklist:
Prolog: (Wahn)Sinn
Welk
Zerbrochner Lapislazuli
Abgrundreigen
Lebensneige
Der Spiegelmensch
Die fürchterlichste Nacht

credits

released April 12, 2014

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about

Svarta Austria

Svarta combines classic Black Metal structures with wide, atmospheric and somehow depressing melodies.

This is no music made for easy listening - take your time to discover, to explore and you shall be rewarded.

Founded in 2009 SVARTA consists of:
S.P. (Guit/Voc)
Nahtkra (Guit/Voc)
Grim (Drums)
L.G. (Bass)
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