Am Scheideweg

by Svarta

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    The debut album of the band. It consists of 10 tracks as well as a 18-page booklet including the lyrics and several drawings.

    Tracklist:

    Erklingt aus...
    Morgendämmerung
    Schlagend Kluft
    Unweg
    Leiden Mensch
    Verstorbnes Wort
    Schreiende Stille
    Eis Puls
    Schwärzes Kälte
    Frei Fall

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about

The debut album of the band. It consists of 10 tracks as well as a 18-page booklet including the lyrics and several drawings (physical version only).

Tracklist:

Erklingt aus...
Morgendämmerung
Schlagend Kluft
Unweg
Leiden Mensch
Verstorbnes Wort
Schreiende Stille
Eis Puls
Schwärzes Kälte
Frei Fall

credits

released February 29, 2012

tags

license

all rights reserved

about

Svarta Austria

Svarta combines classic Black Metal structures with wide, atmospheric and somehow depressing melodies.

This is no music made for easy listening - take your time to discover, to explore and you shall be rewarded.

Founded in 2009 SVARTA consists of:
Irleskan (Guit/Voc)
Nahtkra (Guit/Voc)
Grim (Drums)
L.G. (Bass)
... more

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Track Name: Morgendämmerung
Herbstblätter von den Bäumen fallen
Ihr Tod bezeugt die Kraft der Erde
Hier und dort ein Lichtstrahl noch
Der letzte Atemzug des Sommers

Nun steh ich hier, nicht weiß wohin
Spür Unruh in meinem Leib
Zeit meines Lebens ich verbracht
Bemüht, versucht mich selbst zu finden

Kalte Morgenluft raubt meinen Atem
Doch schärft zugleich auch meine Sinne
Kälte, aus vergang’nen Tagen

Will verweilen nicht im Jetzt
Ich spüre, wie langsam meine Muskeln erschlaffen
Mein Körper. Taub, starr
Sinke auf den kalten Boden
Und fühl mich frei.

Weiß, das Letzte, das mir bleibt werde sein ich selbst
Mein Leben schöpft seine Kraft
Aus der Endlichkeit meiner Gedanken


Kalte Morgenluft raubt meinen Atem
Ich stehe auf und gehe
Hinter mir bleibt nichts als ein leeres Feld zurück.
Track Name: Schlagend Kluft
Ich eins und doch zerrissen
Trägt Zwiespalt mich auch weiter fort
Entfremdet wirkt was übrig bleibt

Entstelltes Ich
Entferntes Ich
Bleibt dies dann mein Ich?

Entstellte sich
Entfernte sich
Ist dies nun mein Ich?

Doch möglich wähnt es nur zerrissen,
was außen sich als uneins weist.

Unwissend und doch gewahr,
gelebt ist dies Gefühl.
Welches mich zum Teile zwingt.
Und mich von jenem Abschaum trennt,
der Hass als bloße Wut verkennt.

Denn Hass bleibt nicht mein Wesenszug,
ist Mittel aus gedrungner Not.
Als modernd Lust die mich anficht,
weil nur Abscheu solche Schluchten schlägt.

Ist jenes nun das mich wegtreibt,
entfremdet und zerrissen hat,
ein Wunsch nur der von tief entbrennt,
dass eines mich von allem trennt?
Track Name: Unweg
Licht vermischt sich mit Schatten
Leise lauert Dunkelheit
Dort wo früher ich gelebt
Fühl mich fremd, entlebt, entwachsen

Wusste nicht um meine Freiheit
Nutzt‘ sie einst auf schmalen Pfaden
Versäumt, verträumt dies‘ kostbar‘ Stunden
Unwiederbringlich Zeit entrückt

So seh ich Wolken nun am Himmel
Scheint gar düster Horizont
Zu schweben hier vor meinen Augen
Die einst mein Wesen so verkannt

Und so scheint mir verlorn
Was mir einst Träume warn
Und so scheint mir verkannt
Was mir als Nahrung stand
Und so scheint dies verlorn?

Hat Mensch das Träumen schon verlernt
Track Name: Leiden Mensch
Dunkle Schwaden mich umfangen
Schleier Nebels ringsherum
Die Qual von meiner Seel‘ zu streichen
Ein menschenunzumutbar‘ Unterfang

Mensch bin ich, war ich, werd nicht sein
Nachts meiner Träume süß der Tod
Sucht mich heim, gleich einer Seuche
Seuche, der ich will verfall’n

Existieren ich nicht will
Sehn mich sehr gar nach dem Ende
Scheint so leicht, doch weiß ich schon
Bitt’rer Nachgeschmack ist das was bleibt

Die Zeit, die mir noch bleibt
Sollt‘ sie nutzen, schätzen
Gar wertvollst mein Eigen nennen

Doch suche Trost, finde Leid
Doch suche Hoffnung, find‘ Zerstörung
Doch suche Menschen, finde Schatten
Doch suche Leben, finde Tod

Will entgehn dem Leid
Will entfliehn den Schatten
Will entfalten meine Seele
Will entstehn von Neuem

Leise wein‘ ich um die Zeit
Finde mich auf kaltem Boden
Durchgetrennt ist doch das Seil
Mit dem ich wollt‘ mein Leid beenden

Habe ich nun erst erkannt
Dass Leben Leiden heißen muss
Lachend Trauer überwinden
Trauer, dass man sterben muss

Mensch will leben
Mensch will lieben
Mensch will leiden
Mensch will sterben

Und so…
Ist des Menschen gar letztlich Ziel…
Immer nur…
Track Name: Schreiende Stille
Nichts lässt Laut von sich,
kein Klang erfüllt, durchdringt.
Nur als leises Pochen, merkst,
das Glück nicht einem Wort enspringt.


Und wider deinem Schweigen
klagt schreiend Stille aus dir
Die Augen blind,
sind starr, verschlossen.

Hast Lüge dir
vom Fleisch geschält.
Und Trotz dir tief
ins Mark gewebt.

Und doch entweicht ein flehend Klagen.

"Fand ich auch wonach ich suchte,
Nur ist's nicht Glück was mich nun nährt.
Warum entflohen die Farben mir,
und ließen Schwarz allein zurück?"

Hörst leis dies Pochen, ahnst
dass nichts sich in Erfüllung fügt.
Und Glück so nie empfinden kannst
Weil Mensch sich niemals selbst genügt.
Track Name: Eis Puls
Vom Abriß blieb mir nicht viel,
mein eigen Preis ist bittre, kalte Leere.

All mein Pochen ist verstummt,
mein Leidenskind in Eis gehüllt.
Sein Schrei ganz leis, durchdringt mich tief.
Kälte wars die meinen Puls enthüllt.
Und auf meiner Wange stirbt,
die letzte Träne, die noch um mich wirbt.

Wende mich dem Morgen zu,
der meinen Abend kündet.
In dem sich kein Sonnenstrahl findet.

Und frag mich doch

Warum schlägt
mein Herz immer noch?


Und kaltgewandt erlischt der Puls.
Erfriert so das Sein?

Doch warum schlägt
mein Herz immer noch?
Track Name: Schwärzes Kälte
Kälte
Alles wirkt kalt
Leib, Leben, Gefühl
Alles verliert sich im Schwarz
Doch auch Schwarz ist kalt ...

Führ ich dies Gefecht
Auch erst seit wenigen Stunden
So ist’s doch eine Fehde
Älter als Menschgedenk

Kann ich mich hier auch nicht sehen,
Kann ich mich nicht verstehen,
Kann nicht im Nichts vergehen,
So bleib ich stehen....

...und atme nur noch Schwärzes Kälte.

Jedes Ding welch mich bezeugte...
Jedes Abbild meines Wesens...
Jedes Wort, das mich beschrieb...
Jede Tat, die ich beging...

...strahlt nichts durch Schwärze, die mich umfing.

Kann ich den Tod betrügen
Ihn um Ablass bewegen?
So will ich das Sterben wählen
nicht länger mein Fleisch quälen.

Und mich dem Tod hingeben
auf dass er mir raubt mein Leben.

Denn trotz alledem wars nie mehr
als Schwärze, die mich umfängt.
Track Name: Frei Fall
Fallend
Herz du hast begehrt

Hast alles, nur nicht dich verehrt.
Wählst Richtung meines freien Falls.

Auf oder ab
Wählst Richtung meines freien Falls
Wähl deinen Weg...

Wo führt es mich nun hin
Wo führ ich mich nun hin

Frei Fall