Am Scheideweg

by Svarta

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    The debut album of the band. It consists of 10 tracks as well as a 18-page booklet including the lyrics and several drawings.

    Tracklist:

    Erklingt aus...
    Morgendämmerung
    Schlagend Kluft
    Unweg
    Leiden Mensch
    Verstorbnes Wort
    Schreiende Stille
    Eis Puls
    Schwärzes Kälte
    Frei Fall

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1.
2.
Herbstblätter von den Bäumen fallen Ihr Tod bezeugt die Kraft der Erde Hier und dort ein Lichtstrahl noch Der letzte Atemzug des Sommers Nun steh ich hier, nicht weiß wohin Spür Unruh in meinem Leib Zeit meines Lebens ich verbracht Bemüht, versucht mich selbst zu finden Kalte Morgenluft raubt meinen Atem Doch schärft zugleich auch meine Sinne Kälte, aus vergang’nen Tagen Will verweilen nicht im Jetzt Ich spüre, wie langsam meine Muskeln erschlaffen Mein Körper. Taub, starr Sinke auf den kalten Boden Und fühl mich frei. Weiß, das Letzte, das mir bleibt werde sein ich selbst Mein Leben schöpft seine Kraft Aus der Endlichkeit meiner Gedanken Kalte Morgenluft raubt meinen Atem Ich stehe auf und gehe Hinter mir bleibt nichts als ein leeres Feld zurück.
3.
Ich eins und doch zerrissen Trägt Zwiespalt mich auch weiter fort Entfremdet wirkt was übrig bleibt Entstelltes Ich Entferntes Ich Bleibt dies dann mein Ich? Entstellte sich Entfernte sich Ist dies nun mein Ich? Doch möglich wähnt es nur zerrissen, was außen sich als uneins weist. Unwissend und doch gewahr, gelebt ist dies Gefühl. Welches mich zum Teile zwingt. Und mich von jenem Abschaum trennt, der Hass als bloße Wut verkennt. Denn Hass bleibt nicht mein Wesenszug, ist Mittel aus gedrungner Not. Als modernd Lust die mich anficht, weil nur Abscheu solche Schluchten schlägt. Ist jenes nun das mich wegtreibt, entfremdet und zerrissen hat, ein Wunsch nur der von tief entbrennt, dass eines mich von allem trennt?
4.
04:04
Licht vermischt sich mit Schatten Leise lauert Dunkelheit Dort wo früher ich gelebt Fühl mich fremd, entlebt, entwachsen Wusste nicht um meine Freiheit Nutzt‘ sie einst auf schmalen Pfaden Versäumt, verträumt dies‘ kostbar‘ Stunden Unwiederbringlich Zeit entrückt So seh ich Wolken nun am Himmel Scheint gar düster Horizont Zu schweben hier vor meinen Augen Die einst mein Wesen so verkannt Und so scheint mir verlorn Was mir einst Träume warn Und so scheint mir verkannt Was mir als Nahrung stand Und so scheint dies verlorn? Hat Mensch das Träumen schon verlernt
5.
Dunkle Schwaden mich umfangen Schleier Nebels ringsherum Die Qual von meiner Seel‘ zu streichen Ein menschenunzumutbar‘ Unterfang Mensch bin ich, war ich, werd nicht sein Nachts meiner Träume süß der Tod Sucht mich heim, gleich einer Seuche Seuche, der ich will verfall’n Existieren ich nicht will Sehn mich sehr gar nach dem Ende Scheint so leicht, doch weiß ich schon Bitt’rer Nachgeschmack ist das was bleibt Die Zeit, die mir noch bleibt Sollt‘ sie nutzen, schätzen Gar wertvollst mein Eigen nennen Doch suche Trost, finde Leid Doch suche Hoffnung, find‘ Zerstörung Doch suche Menschen, finde Schatten Doch suche Leben, finde Tod Will entgehn dem Leid Will entfliehn den Schatten Will entfalten meine Seele Will entstehn von Neuem Leise wein‘ ich um die Zeit Finde mich auf kaltem Boden Durchgetrennt ist doch das Seil Mit dem ich wollt‘ mein Leid beenden Habe ich nun erst erkannt Dass Leben Leiden heißen muss Lachend Trauer überwinden Trauer, dass man sterben muss Mensch will leben Mensch will lieben Mensch will leiden Mensch will sterben Und so… Ist des Menschen gar letztlich Ziel… Immer nur…
6.
7.
Nichts lässt Laut von sich, kein Klang erfüllt, durchdringt. Nur als leises Pochen, merkst, das Glück nicht einem Wort enspringt. Und wider deinem Schweigen klagt schreiend Stille aus dir Die Augen blind, sind starr, verschlossen. Hast Lüge dir vom Fleisch geschält. Und Trotz dir tief ins Mark gewebt. Und doch entweicht ein flehend Klagen. "Fand ich auch wonach ich suchte, Nur ist's nicht Glück was mich nun nährt. Warum entflohen die Farben mir, und ließen Schwarz allein zurück?" Hörst leis dies Pochen, ahnst dass nichts sich in Erfüllung fügt. Und Glück so nie empfinden kannst Weil Mensch sich niemals selbst genügt.
8.
09:09
Vom Abriß blieb mir nicht viel, mein eigen Preis ist bittre, kalte Leere. All mein Pochen ist verstummt, mein Leidenskind in Eis gehüllt. Sein Schrei ganz leis, durchdringt mich tief. Kälte wars die meinen Puls enthüllt. Und auf meiner Wange stirbt, die letzte Träne, die noch um mich wirbt. Wende mich dem Morgen zu, der meinen Abend kündet. In dem sich kein Sonnenstrahl findet. Und frag mich doch Warum schlägt mein Herz immer noch? Und kaltgewandt erlischt der Puls. Erfriert so das Sein? Doch warum schlägt mein Herz immer noch?
9.
Kälte Alles wirkt kalt Leib, Leben, Gefühl Alles verliert sich im Schwarz Doch auch Schwarz ist kalt ... Führ ich dies Gefecht Auch erst seit wenigen Stunden So ist’s doch eine Fehde Älter als Menschgedenk Kann ich mich hier auch nicht sehen, Kann ich mich nicht verstehen, Kann nicht im Nichts vergehen, So bleib ich stehen.... ...und atme nur noch Schwärzes Kälte. Jedes Ding welch mich bezeugte... Jedes Abbild meines Wesens... Jedes Wort, das mich beschrieb... Jede Tat, die ich beging... ...strahlt nichts durch Schwärze, die mich umfing. Kann ich den Tod betrügen Ihn um Ablass bewegen? So will ich das Sterben wählen nicht länger mein Fleisch quälen. Und mich dem Tod hingeben auf dass er mir raubt mein Leben. Denn trotz alledem wars nie mehr als Schwärze, die mich umfängt.
10.
11:45
Fallend Herz du hast begehrt Hast alles, nur nicht dich verehrt. Wählst Richtung meines freien Falls. Auf oder ab Wählst Richtung meines freien Falls Wähl deinen Weg... Wo führt es mich nun hin Wo führ ich mich nun hin Frei Fall

about

The debut album of the band. It consists of 10 tracks as well as a 18-page booklet including the lyrics and several drawings (physical version only).

Tracklist:

Erklingt aus...
Morgendämmerung
Schlagend Kluft
Unweg
Leiden Mensch
Verstorbnes Wort
Schreiende Stille
Eis Puls
Schwärzes Kälte
Frei Fall

credits

released February 29, 2012

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about

Svarta Austria

Svarta combines classic Black Metal structures with wide, atmospheric and somehow depressing melodies.

This is no music made for easy listening - take your time to discover, to explore and you shall be rewarded.

Founded in 2009 SVARTA consists of:
Irleskan (Guit/Voc)
Nahtkra (Guit/Voc)
Grim (Drums)
L.G. (Bass)
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